Amazon ist schon böse

Ja, es ist schon ein Skandal, was Amazon da macht. Es ist wirklich fürchterlich, wenn ein Händler gegen Könige, auch genannt Kunden, vorgeht. Und zwar diese Art von spendablen Kunden, die einen Artikel in zig verschiedenen Ausführungen bestellt und alle nicht passenden Ausführungen wieder zurückschickt. Natürlich erwartet diese Art von Menschen auch, dass ein Händler die dadurch entstandenen Kosten dauerhaft auffängt und diesem Treiben tatenlos zusieht. Selbstverständlich denkt diese Spezies auch nicht über die sinnlose Ressourcenverschwendung solcher Aktionen nach – geschweige denn darüber, was passiert, wenn er sowas auch bei kleineren Händlern immer wieder macht.

Wie es wohl diese Art von Leuten finden würde, wenn sie eine einfache CD bestellen und dann gleichzeitig 9 weitere von Helene Fischer zugeschickt bekommen würden – und diese dann kostenpflichtig zurückgeschickt werden müssten? Dass einige Amazon-Geschäftsgebaren durchaus zu diskutieren sind (wie es zum Beispiel Asp über deren Autorip-Funktion tat) ist durchaus richtig und wichtig, was aber dieses Amazon-Gebashe über vollkommen nachvollziehbare Kündigungen von Kundenkonten soll verstehe ich nicht – zumal Amazon vor den Kündigungen die Kunden mehrfach darauf hinweist, ihr Verhalten zu ändern. Dazu müsste man wohl über so etwas wie Selbstreflektion verfügen.

Schakal

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Eine Antwort zu “Amazon ist schon böse

  1. Hm, Amazon mahnt ausschließlich per E-Mail ab. Da Amazon per E-Mail immer Werbung versickt, landen bei nicht wenigen E-Mail Providern diese Mails im Junk-Mail Ordner, oder werden einfach ignoriert.
    Wieso sollte ich auch mein E-Mail Postfach prüfen, wenn ich eigentlich keine E-Mail erwarte. Ich prüfe auch nur mein E-Mail Postfach, wenn ich eine E-Mail erwarte (Verifikantionen), oder prüfe wenn etwas nicht funktioniert.
    Die meisten Kunde merken es sicherlich erst, sobald der Amazon-Accoun auf invalid steht.

    Das Problem an Amazon ist, dass nach Algorithmen entschieden wird. Alte Bestandskunden, die XXX Umsatz jährlich machen, haben da eine größere Narrenfreiheit. Ich mit meinem Prime-Account und über 80 Bestellungen im Jahr, kann auch problemlos einfach behaupten, ein Produkt von 500 Euro wäre nicht im Karton gewesen. Ich würde es anstandslos ersetzt bekommen.
    Neukunden hingegen, denen wirklich etwas nicht im Karton hatten (weil geklaut), oder 1,2 mal etwas bei der 1. oder 2. Bestellung zurücksenden, haben ein verdammt beschissenes internes Scoring.

    Diese Unternehmen machen verdammt viel Gewinn. Genauso wie Krankenversicherungen. – Da sollte es selbstverständlich sein, dass davon ein Teil als Kulanz übrig bleibt. Ich möchte auch nicht in eine Krankenversicherung gehen und sobald ich zu unprofitabel werde, meien Kündigung zu erwarten hätte. Da fängt mich, zum Glück, die Gemeinschaft auf.
    Genauso lief es auch jahrzehnte lang mit den Katalog-Firmen, wie Otto Versand u. Co. – Diese wuchsen in Deutschland auch immens, obwohl sie jahrzehnte lang kostenlos Pakete zurücknahmen.

    Wenn irgendeine 5 köpfige Familie, Produkte z.B. Kleidung bestellt, kommt es sicher sehr viel häufiger vor, dass diese einen Umtausch anmeldet, weil es nicht passt wie angegeben und erhofft – Im Gegensatz zu mir, wenn ich mir mal einen Monitor oder Cds bestelle.
    Auch haben heutige Familien nicht unbedingt die Zeit in eine Stadt zu fahren, anzuprobieren und dann bei Qualitätsmangel nochmals in die Stadt und das Produkt wieder umzutauschen.
    Auch bezweifel ich, dass es für die Umwelt besser ist, wenn jemand offline einkauft, anstatt online.
    Ich denke, die Wege der Paketdienstwagen sind so effizient geplant, dass dort kaum Umweltbelastung vorhanden ist – Schon gar nicht im Vergleich zu einer Autofahrt in die nächstgrößere Stadt.
    Um diesen Co2 Fußabdruck zu bekommen, müsste man wahrscheinlich 50 mal das Paket zurücksenden 😉

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