Christdemokratische Unverschämtheiten

Als Unverschämtheit hat ein Politker meiner Lieblingspartei (die immer noch das beste Beispiel dafür sind, dass schwarz nicht immer gut sein muss) einen Zwischenruf bei ener Bundestagsdebatte zur Homoehe bezeichnet. Der auf die Kinderlosigkeit unserer Bundeskanzlerin anspielende Zwischenruf erfolgte, nachdem laut Theorie eines verkrusteten CDU-Politikers die Ehe in erster Linie zum Kindermachen geschlossen wird. Dass man sich in erster Linie für die Ehe aus Gründen tiefster Zuneigung, Liebe und Verbundenheit schließt ist für das Hirn eines CDU-Politikers wahrscheinlich genauso schwer vorstellbar, wie die Tatsache, dass wir in einer Zeit leben, in der das Großziehen eines Kindes immer schwieriger wird. Nicht anders ist es zu erklären, dass andere Vertreter dieser Grundgesetzignoranten mit einer wohl dem Sommerloch geschuldeten Vorschlag kommen, kinderlose Menschen mit einer Sondersteuer zu belegen.

Auch hier frage ich mich, wie oft man als Kind gegen die Wand geschmissen wurde, um auf so einen Schwachsinn zu kommen. Offensichtlich hat während des Gegendiewandklatschens der Klügere – die Wand – nachgegeben, denn anders ist es nicht zu erklären, dass solche Nachdenkverweigerer – die gleichzeitig noch Krabbelgruppenleiter dieses Chlorverseuchten Dorfdeppen-U30-Vereins sind – solch einen Stuss von sich geben können, ohne dass Jesus sich nicht freiwillig am Halskettenkreuz hängend noch freiwillig 1000 Nägel in Ohren, Augen, Mund und Hirn schlagen lässt, nur um dieses Gefasel nicht ertragen zu müssen.

Dieser Vorschlag zeigt, in welcher mittelalterlichen Denke diese Partei steckt. Dass es Menschen gibt, die auf Grund ihrer Sexualität, ihrer beruflichen oder finanziellen Situation oder schlichtweg aus persönlichen oder körperlichen Gründen keine Kinder haben können / wollen / möchten, ist für CDU-Politiker wahrscheinlich nicht vorstellbar. Und auch dieser Herr, der das vorgeschlagen hat, geht übrigens mit gutem Beispiel voran und ist…. ledig.

Etwas anderes kann diese Partei (und ihr sozial-/freidemokratischer kleiner, böser Bruder) auch sehr gut. Grundgesetz- oder europarechtswidrige Gesetze machen und mit geschlossen Augen hoffen, dass sie dann den schwarzen Peter denjenigen zuschieben können, die die Gesetze dann verhindern – frei dem Motto: „Wir wollten ja, dürfen aber nicht. Die da sind gaaanz böse.“

Und mit Blick nach Irland, Schweiz oder Großbritannien sehne ich mich nach verbindlichen Volksentscheiden. Andererseits wieder nicht, wenn ich sehe, dass wohl auch bei der nächsten Wahl 40+ Prozent dieses Art von Politik gut finden.

Schakal

Quellen:

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