Blog-Battle 8: Joghurtkultur (diesmal ohne Joghurtkultur)

Joghurtkultur. Ein Wort, ein Thema, bei dem mir nicht so ganz klar ist, was genau so spannend an Joghurtkulturen sein soll. Von daher nehm ich mir die Freiheit und schreibe einfach was zu den beiden Wörtern, die dieses Wort prägen: Joghurt und Kultur. Erdbeer- und Schokoladenjoghurt gehört zu den Nahrungsmitteln, die ich schon als Kind sehr gerne gegessen habe und von denen neben Nudeln und Käse immer etwas vorrätig sein muss.

Besonders Zotts Starfrucht war bei mir damals besonders beliebt, da dieser im Gegensatz zu den meisten anderen aromatisierten Joghurtsorten (bei denen man auch heute noch die Chemiekeule Aroma raus schmeckt, wenn man mal die Herstellung von Erdbeeraroma miterleben durfte) mehr bzw. größere Fruchtstücke enthielt. Leider gibt’s Starfrucht so gut wie nicht mehr im Einzelhandel zu kaufen, sodass ich inzwischen auf Almighurt oder andere 1L-Eimer von Landora ausgewichen bin.

Auch Quark und Pudding mag ich ganz gerne. Jagen kann man mich hingegen mit Vanille – und zwar sowohl als Eis als auch als Micherzeugnis. Auch nicht gerne mag ich Joghurt, der in Margarine zugesetzt wird. Das verdirbt irgendwie den Geschmack bei manchen Speisen.

Viel mehr gibt es zum Thema Joghurt an sich auch nicht zu sagen. Damit wären wir beim kulturellen Teil angelangt, zu dem es auch mehr zu schreiben gibt. Ich gehöre zu den Leuten, die Kulturangebote wie Schwimmbad, Kino und Museen eher selten besuchen, was neben meiner Vorliebe fürs Alleine sein aber auch im Mangel an Zeit und Lust liegt.

Bei Schwimmbädern bevorzuge ich Hallenbäder mit Variobecken, also Becken mit unterschiedlichen Tiefen. In erster Linie liegt das an einer körperlichen Einschränkung, die zur Folge hat, dass ich gelegentliche Aussetzer im Bewegungsablauf habe. Wenn diese dann beim Schwimmen in ungesund-tiefen Gewässern passieren würde, wäre dies eher unvorteilhaft. Dass ich derlei Probleme habe, wusste ich während meiner Schulzeit noch nicht. Dementsprechend war der Schwimmunterricht ein Graus. Wir alle mussten damals nach kurzen Übungen im Nichtschwimmerbecken vom Rand des Schwimmerbeckens springen – egal ob man’s konnte oder nicht.

Dass die Erfahrung als Drittklässler, einmal in der Woche jedes Mal fast zu ertrinken, weil der Bewegungsablauf nicht so wollte wie man selbst, nicht gerade förderlich für die Begeisterung des Unterrichts war, war den Lehrern damals egal. Erst im Erwachsenenalter und mit dem Wissen im Umgang mit meiner Einschränkung hab ich mich wieder vorsichtig und auf meine Art ins Wasser getraut.

Insbesondere mit der Aneignung von politischem Wissen und einer gesellschaftskritischen Einstellung habe ich auch das Kabarett und somit Theater für mich entdeckt. Regelmäßig besuche ich die Vorstellung von Volker Pispers, der neben Georg Schramm in meinen Augen einer der besten Politkabarettisten Deutschlands ist. Leider geht Schramm ja nicht mehr auf Tour, sodass ich l nicht das Vergnügen hatte, ihn mal live erleben zu dürfen.

Zum Glück gibt’s aber das Internet, was auch zu einem nicht unerheblichen Teil zur weltweiten Kultur geworden ist. Neben den wichtigen sozialen Netzwerken sind auch die Videoplattformen recht nützlich, da man sich so (politisch) bilden kann und auch ältere Auftritte von Kabarettisten immer wieder ansehen kann, wie zum Beispiel den von Pispers über die Hintergründe von Amerika und Terrorismus. Ein Lehrvideo für die Verstrickungen dieses Landes in die weltweiten Konflikte. Diese Woche hatte ich auch die Ehre, dem Tod begegnen zu dürfen. Dafür hab ich sogar Geld bezahlt.

Auch das war ein sehr unterhaltsamer Abend und ist für Leute mit der Vorliebe für makaberen Humor auch eine absolute Empfehlung. Politisch werde ich mir dieses Jahr noch Simone Solga und Claus von Wagner ansehen, die ja neben Max Uthoff (dessen neues Programm ich auch schon sehen durfte) regelmäßig die Anstalt leiten bzw. besuchen.

Die Anstalt ist auch eines der wenigen Formate, die ich mir im Noteidmedium Fernsehen noch ansehe. Abseits all der Hirnweichmacher ist dies eine der wenigen Sendungen, die für den politisch interessierten Menschen noch sehenswert ist. Gerne würde ich mir auch mal eine Aufzeichnung live ansehen, den Weg bis nach München werde ich dafür jedoch nicht in Kauf nehmen.

Neben Fernsehen gehören auch Kinos zu den kulturellen Errungenschaften, denen ich größtenteils fern bleibe. Dies hat neben meinem nicht gerade ausgeprägten Interesse an Filmen im Allgemeinen auch damit zu tun, dass ich als zahlender Kinobesucher nicht bereit bin, mir über eine halbe Stunde vor Filmbeginn stumpfsinnige Werbung unter anderem von der Gebühreneintreiberzentrale (die auch mit neuem Namen immer noch für mich genauso ein rotes Tuch ist wie die beiden Parteien die mit einem C beginnnen) oder mich immer wieder belehren lassen zu müssen, dass das Runterladen von Filmen illegal ist, was so pauschalisiert formuliert schlicht falsch ist.

Warum solch noch dazu nicht unterbrechbarer Mist dann auch nochauf legal gekauften DVDs ist, entzieht sich auch meinem Logikverständnis. Und da wundert sich die Filmindustrie über sinkende Einnahmen von Kinos und Filmdatenträgern. Mich wundert das nicht.

Da gehe ich dann lieber in Museen, wenn mich die Themen interessieren. Besonders gerne gehe ich in Karikatur- oder historische Museen. Besonders die Geschichte von Städten finde ich recht interessant. Auch technische Museen sehe ich mir gerne an, wenn ein nicht unerheblicher Teil mit Bahnen und Bussen zu tun hat. Auch alte Schlösser oder Burgen besuche ich (wenn man denn dort vernünftig mit öffentlichen Verkehrsmitteln hinkommt) ganz gerne.

Abseits von all dem, was Geld kostet, genieße ich aber auch sehr gerne einfach mal die Natur. Spaziergänge in Wäldern oder an Gewässern mag ich sehr gerne – besonders, wenn mir möglichst wenig Tiere der Spezies Homo Sapiens über den Weg laufen.

Schakal

Teilnehmer:

Teilnehmer:
1. Ichigo Komori mit ihrem “The music box of a morbig wonderland”
2
Das Wetterschaf mit Schafen, Wetter und so
3. Sebastian vom Pal-Blog
4
Mary von indubioprorea
5
Chelsea mit ihren vielen Dingen
6
. Justine von Justine
7. Dark Lord himself

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7 Antworten zu “Blog-Battle 8: Joghurtkultur (diesmal ohne Joghurtkultur)

  1. Ich weiß nicht. Irgendwie ist das nur eine Auflistung, was du unter Joghurt beziehungsweise Kultur verstehst.
    Die Anstalt ist für mich auch eigentlich die einzige Sendung, die ich mir noch im TV regelmäßig anschaue und ich würde mir auch gerne mal Kabarett live ansehen, leider hatte ich Herrn von Wagner verpasst, als er bei uns hofierte.

    Von mir eine 2-

    Gruß vons Schaf

    Gefällt mir

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